Vorwerfen

Aus Das Zweimalzwei der Erziehung
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ARTIKEL IM AUFBAU / IN ÜBERARBEITUNG!



Vertrauensbildung (bis etwa 2 Jahre)

Wenn Eltern dem Kind Vorwürfe machen, halten sie ihm Fehler vor und tadeln es dafür. Das ist zumindest in den ersten zwei Jahren, also während der Vertrauensbildung, heikel, da grundsätzlich kontraproduktiv: In dieser Zeit sollte das Kind alles ausprobieren dürfen, ohne dass ihm Fehler vorgehalten werden. Denn es lernt in erster Linie durch Erfahrungen. Und da gehören Missgeschicke und Misserfolge ganz einfach dazu, sie sind weder positiv noch negativ. Wenn Sie das Kind hingegen dauernd auf Fehler hinweisen, wird es sich abgelehnt fühlen und verliert das Vertrauen zu Ihnen. Ohne dieses Vertrauen kann es wiederum kein Selbstvertrauen aufbauen und begeht vor lauter Angst noch mehr Fehler, sodass ein eigentlicher Teufelskreis entsteht. Wenn dem Kind also etwas nicht auf Anhieb gelingt, muntern Sie es auf und fragen es zum Beispiel, ob Sie ihm helfen sollen oder ihm zeigen sollen, wie etwas besser funktioniert.

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Willensbildung (etwa 2 bis 4 Jahre)

Etwas anders sieht die Situation aus, wenn das Kind beginnt seinen Willen zu entwickeln: Das Kind wird nun Dinge tun, die Ihrem Willen zuwiderlaufen. Wenn Sie zum Beispiel nicht dulden wollen, dass Ihr Kind im Zug herumturnt (weil das zu gefährlich sein könnte oder andere Mitreisende stören würde), muss Ihre Reaktion "Nein!" heissen, und zwar laut und deutlich. Denn es geht nicht um einen Fehler, sondern um eine Grenze.

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Weiterführende Themen

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Übergeordnetes Prinzip

Freier Wille (zweites Grundprinzip der Erziehung)


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